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Anatomie einer Fledermaus

Alle Säugetiere gehören gemeinsam mit den Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen zu den Wirbeltieren.
Namensgebend dafür ist die Wirbel­säule, die du bei all diesen Tieren finden kannst – also auch bei uns Menschen und den Fledermäusen.

Auch sonst gibt es bei der Fledermaus viele bekannte Knochen – so wie du hat auch die Fledermaus Rippen, Schlüsselbein, Schulterblatt, zwei Arme und zwei Beine.

Zusätzlich hat die Fledermaus aber auch noch einen kurzen Schwanz.
Alle Fledermausknochen sind sehr dünn, sie sind aber nicht hohl wie beim Vogel.

Wie du in der Abbildung sehen kannst, sind die langen Knochen der Flügel die Finger- und Mittelhandknochen.
Die „Fledermaus-Hand“ ist also länger als der Unterarm, stell dir das einmal bei dir selber vor! Nur der Daumen ist ganz klein geblieben.
Die Flughaut (Patagium), die den Flügel bildet, spannt sich von den Fingern über die Füße bis zum Schwanz.

anatomie

Gemeinsam mit den dünnen, leichten Knochen und ein paar weiteren Anpassungen kann die Fledermaus dadurch aktiv fliegen (was außer der Fledermaus nur Vögel und Insekten schaffen).

Am Tag hängen die Fledermäuse kopfüber, das weißt du sicher schon. Das kostet sie aber gar keine Kraft, denn das funktioniert durch eine Sehne und nicht über Muskelkraft.
D.h. die Zehen der Fledermaus sind durch die Sehne in der Ruhehaltung so gebogen, dass sie sich dadurch automatisch überall festkrallen und somit hängen lassen können.
Erst fürs Ausstrecken der Zehen müssen sie aktiv den Muskel einsetzen, damit sich die Zehen wieder öffnen und die Fledermaus wegfliegen kann.

Wenn man eine Fledermaus ansieht, fallen einem sofort die Ohren auf.
Für so kleine Tiere sind die Ohren meistens sehr groß.