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Ist ja alles dunkel hier!

Die Fledermäuse jagen in der Nacht und in der Nacht ist es dunkel.
Trotzdem finden sie sich prima zurecht. Anders als bei Katzen oder Eulen (die ja im Dunkeln noch ganz gut sehen) verwenden die Fledermäuse dafür nicht ihre Augen.

Sie brauchen ihren Gehörsinn und ganz wichtig sind hier natürlich die Ohren.

Wie bei allen Säugetieren entstehen auch bei Fledermäusen die Laute, und so auch ihre Peilrufe, im Kehlkopf. Diese Peilruftöne sind so hoch, dass wir Menschen sie nicht hören können.

Dabei haben sich zwei verschiedene Ortungstechniken entwickelt.
Entweder senden die Fledermäuse die Peillaute durch den geöffneten Mund (Glattnasenarten) oder durch die Nase (Hufeisennasenarten).
Die letzteren haben den Vorteil, dass sie das Ortungssystem auch noch verwenden können, wenn die Jagd erfolgreich war und der Mund voll ist.

dunkelhier

Wenn die ausgesandten Schallwellen ein Objekt treffen werden sie von dort zurückgeworfen.
Die Fledermäuse sind in der Lage, die zurückkommenden Schallwellen zu verarbeiten und wissen somit, wo sich was befindet.

Zum Empfangen der Schallwellen, die von Objekten zurückkommen (z.B. Hindernisse wie Blätter, Bäume,… oder auch Jagdbeute) dienen ihnen die Ohren.

Dennoch können Ohrgröße und –form und die Ausbildung von Ohrdeckel (Tragus) sehr unterschiedlich und artspezifisch (= typisch für eine Art, Unterscheidungsmerkmal zu anderen Arten) sein.

Die Laute, die die Fledermäuse von sich geben, unterscheiden sich von Art zu Art. Außerdem dürfte es auch bei Fledermäusen Dialekte geben.

:) Zwergfledermäuse aus Skandinavien rufen anders als Zwergfledermäuse aus Österreich.

Fledermäuse äußern aber nicht nur extrem hohe Töne, sondern können durchaus auch Laute von sich geben, die wir Menschen hören können.