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jaegerFledermäuse sind Geschöpfe der Nacht. In der Dämmerung verlassen sie ihre Quartiere, um auf Jagd und Futtersuche zu gehen und kehren im Morgengrauen zurück.

Um sich im Dunkeln orientieren zu können und ihre Beute aufzuspüren, haben sie im Laufe der Evolution die fantastische Technik der Echoortung entwickelt. Doch warum sind Fleder­mäuse (fast) ausschließlich nachts unterwegs? Nun, mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit haben die Fleder­tiere – oder deren Vorfahren – ihre Aktivität in die Nacht verlegt, um der Konkurrenz der Vögel zu entgehen. Vögel sind auch Insektenfresser und es gibt weitaus mehr Vogelarten (ca. 10 000) als Fledermausarten.

Bei den Vögeln gibt es hochangepasste Nahrungsspezialisten, doch verlassen sich die meisten auf ihren Sehsinn. Nur wenige Vögel gehen nachts auf die Jagd. Und da haben die Fledermäuse aufgrund ihrer Anpassungen heute den größeren Vorteil.

mueckenfledermaus_dietmar_nillAuch wenn du Abstand halten und die Tiere nicht stören sollst, kannst du die Fledermäuse beim Ein- und Ausfliegen beobachten. Manche Arten lassen sich bereits kurz nach Sonnenuntergang blicken. Zu diesen Frühaufstehern gehören die „Großen Abendsegler“. Andere Arten sind echte Morgenmuffel und lassen sich erst blicken, wenn es stockfinster ist. Ein guter Beobachtungszeitpunkt ist auch kurz vor der Morgendämmerung, wenn sie alle von der Jagd zurückkehren. Wenn die Vögel zwitschern, sind sie längst wieder im Land der Träume.